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Der Malteser – liebebedürftiger Zwerg mit unendlicher Treue


Wir kennen den kleinen, weißen Wirbelwind aus den Parks in der Stadt oder sind ihm schon häufig auf Spaziergängen begegnet.

Der zu meist gut gelaunte Malteser liebt das ausgelassene, kurzweilige Spiel im Freien und genießt das Toben mit anderen Vierbeinern und Ausgänge mit Herrchen oder Frauchen in vollen Zügen.

Der Malteser ist ein wahrer Stimmungsaufheller, der seinem Menschen unter allen Umständen gefallen möchte.

Rasseportrait des Maltesers auf einen Blick:

  • Standardisierung: FCI Gruppe 9
  • Geschichte: Ursprung im Mittelmeerraum
  • Typ/Verwendung: Begleit- und Gesellschaftshund, Familienhund
  • Fell: Bodenlang, ohne Unterwolle, in der Farbe reinweiß, sehr pflegeintensiv, haart nicht
  • Größe: Rüden 21-26 cm, Hündinnen 19-23 cm
  • Gewicht: 3-4 kg
  • Lebenserwartung: sehr hoch, etwa 15 Jahre
  • Charakter/Wesen: selbstbewusst, lebhaft, gelehrig, wachsam, sehr spielfreudig
  • Krankheiten: Patella Luxation (genetisch bedingte Knie-Verrenkung) und Augenentzündungen (Siehe Malteser Krankheiten)

Malteser Charakter: Witziger Geselle mit prächtigem Fell

Malteser Charakter Fellpflege
Wer einen schönen Malteser haben möchte, der muss sich an die regelmässige Fellpflege gewöhnen.

Das Fell des Maltesers ist außergewöhnlich schön.

Es schimmert seidig, benötigt jedoch, mitunter nach jedem kurzen Spaziergang, intensive Reinigung und Pflege, um nicht zu verfilzen.

Das glatte und dichte Fell sollte häufig gewaschen und täglich gekämmt und gebürstet werden. Eine Zuwendung, die der Vierbeiner mit unendlicher Treue und engem Anschluss an seine Bezugsperson belohnt.

Das Fell des Maltesers ist bodenlang, ohne Unterwolle und wechselt nicht, so dass sich der von Grund auf liebe, tierische Kamerad hervorragend als Stadt- und Wohnungshund eignet.

Die Funktion als Schoßwärmer war gestern

Lange galt der Malteser, höchstwahrscheinlich eine der ältesten Hunderassen überhaupt, als bloßes Schoßhündchen, dass bereits im Alten Rom und in Griechenland als Accessoires und Schoßwärmer der feinen Damen der Oberschicht diente.

Der edle Malteser war schon damals sehr beliebt und ständiger Begleiter der adligen Gesellschaft, der Kaiser und Könige, der Künstler und Herrschaften, die etwas auf sich hielten.

Hohe Summen wurden für diesen sanften Gefährten bezahlt. In der heutigen Zeit ist die Reduzierung auf das dekorative Dasein des Maltesers, zum Glück für den kleinen Liebling, vorbei.

Er wird als kluger, lehrreicher und durchaus mutiger und unerschrockener Hund gesehen, der kein ausgefeiltes Beschäftigungsangebot, jedoch engsten Kontakt zu seinem Herrn benötigt.

Kurze Spielsequenzen liebt der neugierige Vierbeiner über alles.

Gesellschaftshund mit Intelligenz und Mut

Malteser Wesen
Malteser Weesen: Der Malteser gilt als aufgeweckter, kluger, temperamentvoller, bisweilen frecher und draufgängerischer Begleithund.

Der Malteser, der in die Gruppe der sogenannten Bichon-Rassen (Bichon, französisch: „Schoßhündchen„) eingeordnet wird und als ihr populärster Vertreter gilt, ist diesem Ruf längst entlaufen.

Unter Hundebesitzern und Hundeliebhabern haben sich mittlerweile und glücklicherweise die vielen positiven Eigenschaften des ursprünglich aus dem alten Ägypten oder italienischem Raum stammenden Hundes herumgesprochen.

Der Malteser gilt als aufgeweckter, kluger, temperamentvoller, bisweilen frecher und draufgängerischer Begleithund.

Die Erziehung wird als einfach beschrieben und ist für Anfänger in der Hundehaltung empfohlen.

Da der Malteser gegenüber Fremden, auch bereits flüchtig bekannten Personen, distanziert reagiert und sie häufig mit andauerndem Gebell vertreiben möchte, ist eine sinnvolle und artgerechte Ausbildung und Beschäftigung jedoch ratsam.

Es ist wichtig, den kleinen Hund vom Welpenalter an, an fremde Menschen, neue Situationen und unbekannte, wechselnde Umgebungen zu gewöhnen.

Der Malteser ist von sich überzeugt. Er trägt, trotz geringer Größe, sein Haupt stolz erhoben und möchte auf eigenen Beinen stehen.

Als Anfängerhund bestens geeignet

Malteser Charakter
Malteser Charakter: Wer den hohen Pflegeaufwand des langen Fells nicht scheut, einen engen Kontakt zu seinem Schützling aufbauen und halten möchte und gern spazieren geht, hat mit dem Malteser einen stets fröhlichen und liebenswerten Begleiter.

Da der Hund keinem Hütetrieb nachgeht, keinen ausgeprägten territorialen Anspruch besitzt und kaum Jagdtrieb aufweist, wird er für Anfänger der Hundehaltung ausdrücklich empfohlen.

Wer den hohen Pflegeaufwand des langen Fells nicht scheut, einen engen Kontakt zu seinem Schützling aufbauen und halten möchte und gern spazieren geht, hat mit dem Malteser einen stets fröhlichen und liebenswerten Begleiter.

Besonders ältere Menschen kann er mit seiner lustigen und aufgeweckten Art entzücken und fit und mobil halten. Auch für Alleinstehende mit hoher beruflicher Auslastung kann der Malteser der passende Hund sein.

Entsprechend eingewöhnt ist der charmante Winzling am Arbeitsplatz gut zu integrieren. Das seelische Gleichgewicht des grundsätzlich sanften Tieres hängt vor allem an der innigen und unerschütterlichen Verbindung zu seinem Halter.

Mit dieser Bindung und Beziehung geht die andauernde Gesundheit des Maltesers einher.

Ein besonderer Hund mit starkem Charakter und robuster Gesundheit

Malteser Charakter Wesen
Durch sein tolles Wesen und seinen Charakter versteht sich der Malteser auch gut mit Kindern.

Die Hunderasse der Malteser wird als charakterfest mit großer Persönlichkeit beschrieben. Bei guter Sozialisierung ist er ein idealer Familienhund, der sich in der Regel auch mit kleinen Kindern gut verträgt.

Das Spielen und Tollen mit Kindern sollte jedoch, wie bei allen anderen Hunden, von Erwachsenen begleitet und beaufsichtigt werden. Neben der intensiven Fellpflege, der Säuberung des Bartes nach Mahlzeiten und der regelmäßigen Reinigung der Augen und der Afterregion des Tieres sind einzelne Auffälligkeiten bekannt.

Diesen rassetypischen Dispositionen kann durch regelmäßige Tierarztbesuche und fachliche Anleitung jedoch häufig sehr erfolgreich vorgebeugt werden. Die Patella Luxation, eine angeborene Kniescheiben-Verrenkung vor allem bei kleinen Hunden, kann durch die Vermeidung von Übergewicht stark abgeschwächt werden.

Vorkommende Augenprobleme und Entzündungen der Augen, die durch Reizungen entstehen, sind durch regelmäßigen Fellschnitt gut vermeidbar.

Insgesamt gilt der Malteser als gesunde und robuste Hunderasse, die bei einer Lebenserwartung von ungefähr 15 Jahren, bis ins hohe Alter agil und verspielt bleibt und selten Langeweile aufkommen lässt.

Einmal ein Malteser, immer ein Malteser

Malteser Charakter
Der tolle Charakter des Malteser hat schon viele Hundebesitzer überzeugt und sie zu echten Malteser Fans gemacht!

Der Vertreter einer der kleinsten Hunderassen der Welt erobert im Sturm unser Herz, im wahrsten Sinn des Wortes.

Sein vorwitziger, gut gelaunter Charakter, seine großen, dunklen Augen und das feine, schneeweiße Fell wecken Urinstinkte in uns.

Der turbulente und muntere Hausgenosse verändert, einmal dort angekommen, unser Leben komplett. Er folgt uns treu, auf Schritt und Tritt, möchte geliebt, geachtet und gepflegt werden.

Lassen wir uns mit Herz und Verstand auf diesen wunderbaren Hund ein, wird er über viele Jahre zu uns stehen und seinen Teil zu unserer Gesundheit, seelischem Wohlbefinden und nicht zuletzt zu unserem Glück beitragen.

Was ist für Sie das typische eines Maltesers? Bitte beschreiben Sie das Wesen und den Charakter von Ihrem Hund! Wie heißt er? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Mein Malteser ist der liebrnseurdigste Hund von all meinen Hunden die ich bisher hatte. Er ist verspielt und sehr wachsam. Ich möchte ihn nicht mehr missen.

  2. Hallo
    wir haben seit letzten Samstag einen Malteser-Biewer Mix „Schlamper“
    obwohl ich immer gegen einen Hund war und Angst hatte vor Hunden habe ich mich gemeinsam mit meiner Tochter für ihn entschieden. Ich liebe ihn er folgt mir egal wohin ich geh und wenn ich mal zur … muss bleibt er vorne dran sitzen. Er hört auf mich ohne wenn und aber. Allerdings bellt er extrem. Von den Leuten wo wir ihn her haben da hätte er alles vollgepinkelt von dem 10Monaten alten Baby. Naja bei uns hat er es einmal gemacht und das wars.
    Er geht mit meiner Tochter Gassi läuft schön neben ihr

  3. Unsere sehr kleine Malteserhündin kam mit 11 Wochen zu uns – ausgesucht hat quasi sie uns, von den vier Welpen ging sie immer wieder auf uns zu und schaute uns in die Augen, da war´s um uns geschehen. Wir hatten lange gezögert, ob wir es wagen sollten, zu unserem 14 Jahre alten, mit anderen Hunden sehr dominanten und wilden Jack-Russell-Terrierrüden so eine kleine, zarte Hundedame zu gesellen, aber unsere Tierärztin machte uns Mut, dass das gut gehen wird. Und schon die erste Begegnung beider war bemerkenswert: Nach intensivem Beschnüffeln stupste unser Terrier den kleinen Welpen mit der Pfote an und die Kleine fiel prompt um – da fuhr er erschrocken und bedröppelt zurück, als ob er ein schlechtes Gweissen hätte und seitdem behandelte er sie mit Samtpfoten. Sie hat ihn von Anfang an vergöttert und uns mit dazu. Alles hat sie von dem „großen Bruder“ gelernt und nachgeahmt – sogar wie ein Rüde versucht sie, beim Pieseln das Bein zu heben und markiert überall wie er – zum Wegschmeißen sieht das aus! Er beschützte den Welpen wie seinen Aufapfel – doch als sie groß genug war, kehrte sich das um, sie hat das Kommando übernommen und unser Terrier unterwirft sich ihr völlig. Inzwischen müssen wir ihn vor ihr schützen, wenn sie zu übermütig wird im Spiel und ihn nervt oder ihm wehtut – er knurrt nicht einmal und versucht nur, zu fliehen. Unser Malteserchen ist extrem verschmust und anhänglich, sie sucht ständig innigsten Körperkontakt, so nah wie es nur geht, bei ihrem „Bruder“ oder bei uns. Sie ist immer freundlich, gut gelaunt, sanft, neugierig, aber auch frech, wild und draufgängerisch im Spiel, das am liebsten mit Kuscheln endet. Lange Spaziergänge liebt sie über alles, man kann sie anders als unseren Jagdhund überall ohne Leine laufen lassen, weder jagt sie noch rennt sie davon. Sie tobt gerne mit anderen Hunden herum, auch Großen, dabei springt sie wie ein durchgedrehtes Känguruh in hohen Sätzen herum und erzeugt bei allen Spaziergängern stets Lacher und gute Laune – nur eine riesige Dogge flößte ihr dann doch zu viel Repekt ein. Unsere Tochter bringt ihr viele Kunststücke bei. Abends wacht sie immer beim Kind, bis dieses eingeschlafen ist, dann kommt sie zu uns. Und sie ist ein aufmerksamer Wachhund, schon als sie noch klein war, stellte sie sich mal schützend und knurrend vor mich, als sie meinen nach Hause kommenden Mann noch nicht gleich erkannte, das wirkte sehr drollig. Ein so süßer, lieber, treuer Kuschelhund, gleichzeitig so unerschrocken, lauffreudig, dreist und lernwillig, immer lustig und ganz eng auf uns bezogen ist einfach ein Traum von einem Hund. Etwas zurückhaltend ist sie zu Besuchern und Fremden, Nässe und Wasser generell hasst sie leidenschaftlich. Unser Malteserchen kann zwar gut alleine bleiben (also ohne Gebelle), mag das aber ausgesprochen ungern. Wir halten das Fell kurz (sie haart gar nicht) und dadurch hechelt der Hund kaum und lässt sich gut pflegen, die Zähne müssen gründlich sauber gehalten werden. Unsere Kleine fordert ausgesprochen viel Zuwendung, Ansprache und Nähe ein und kaum weniger Beschäftigung und ausgedehnte Spaziergänge wie unser Terrier. Als mal mehrere Tage lang wenig Zeit war und auch der Auslauf bescheidener ausfiel, verweigerte sie konsequent das Fressen. Es war gefühlt eine kuriose Mischung aus Depri und Diva, schon etwas typisch für die Rasse. Sie ist natürlich trotzdem sehr leicht zu führen und zu erziehen, das ist gar kein Vergleich, das lief im Vergleich zum hyperaktiven Jackie quasi von alleine. Wegen ihrer sehr starken Bindung zu uns und in solcher Ausschließlichkeit eben nur zu uns würden wir sie allerdings nicht länger als wenige Stunden in einer Fremdbetreuung lassen, auch nicht beide Hunde zusammen. Mit dem Terrier war das nie ein Problem, obwohl der auch seine sehr sensiblen Seiten hat, aber der ist einfach selbstständiger und kein Hund, der trotz solider Bindung ständig an uns klebt wie sie (was ja auch sehr angenehm ist) – damit muss man wohl rechnen bei Maltesern. Und auch bei so kleinen Hunden ist es wichtig, sie als Welpen gut zu sozialisieren in Welpenspielgruppen, damit sie keine Angstkläffer oder -Beißer werden, wie wir sie leider in Begegnungen mit anderen kleinen Artgenossen sehr oft enttäuscht erleben. Fest steht: Es wird auf lange Sicht nicht unser einziges Malteserchen bleiben!

    1. Hallo Barbara!

      Danke für die ausführliche Beschreibung Ihrer Malteser-Hündin. Sie haben das Wesen und die schönen Charakterzüge der Rasse wunderbar eingefangen. Wie es aussieht, hat die kleine Dame viel Freude in Ihr Zuhause gebracht und ist gemeinsam mit Ihrem Jackie der Mittelpunkt der Familie. So muss das sein.

      Weiterhin viel Spaß und schöne Momente mit Ihren beiden Hunden,
      Vanessa

  4. Wir haben einen Malteser von jetzt 19 Monaten. Zu Anfang war es der Himmel auf Erden, jetzt entwickelt er sich zum Tyrann. Er ist der Zweithund zum Cavalier King Charles Spaniel, fast 8Jahre. Der Malteser knurrt und bellt alles an, was sich im Haus bewegt. Auch draußen im Garten wird ständig geknurrt. Wenn er das tut, duckt er sich sofort und will fliehen.
    Er ist ständig auf Achtung und gönnt sich wenig Ruhe. Wir haben alles versucht. Draußen erschreckt er sich vor allem.
    Ich bin echt traurig, hatte mir einen verträglichen Hund gewünscht.

    1. Hallo Petra!

      Das klingt nach Unsicherheit/Nervosität bei Deinem Hund. Vor allem, wenn er zuvor erst viel Tamtam macht und bellt und dann in Deckung geht und abhauen will. Hat sich bei Euch etwas verändert? Seit Ihr umgezogen? Wie wurde der Hund sozialisiert? Seit wann genau ist er denn zum Tyrann geworden? Du schreibst ja, zu Beginn war er ganz anders? Wie reagiert der Spaniel, wenn der Jundspund sich so benimmt? Ist der junge Malteser ausgelastet genug? Viele Hunde werden so nervös, kläffen alles an und sind über aufmerksam/wachsam, wenn ihnen langweilig ist. Vielleicht braucht er bissl mehr Action?

      Wart Ihr in der Hundeschule? Falls nicht, wäre es vielleicht ine gute Idee, mit ihm in die Hundeschule zu gehen oder einen Trainer auf dieses Problem einen Blick werfen zu lassen. Der Malti scheint sehr ängstlich zu sein. Und er ist noch sehr jung. Es wäre schade, wenn dieses Verhalten so bleiben würde. Zumal es dich auch sehr traurig macht. Also ab zum Hundetrainer und an dem Problem arbeiten. Dann ist es bestimmt bald wieder wie der Himmel auf Erden.

      Kopf hoch und liebe Grüße,
      Vanessa

  5. Hallo Malteserfans und alle die es werden wollen.
    Ich bin mit Hunden aufgewachsen, der erste Hund der mich begleitet hat war ein Mischling aus Spitz und Collie. Danach kamen 5 Schäferhunde, die leider alle nicht alt geworden sind (Knochenkrebs, Leishmaniose usw.) Dann haben wir uns überlegt auf eine kleinere Rasse auszuweichen und haben uns für eine Malteserdame entschieden, da wir damals im 3. Stock in einer Mietwohnung wohnten und den Hund nicht die Treppe laufen lassen wollten. Diese junge Malteserdame hat unser bisheriges Hundeleben auf den Kopf gestellt. Wir haben sie überall hin mitgenommen, zum Schwimmen an See, in den Biergarten usw. Sie ist gut sozialisiert, passt gut auf, fordert alle Artgenossen ob groß oder klein zu Spielen auf und ist ein kleiner Wirbelwind. Als wir dann auf Land gezogen sind mit eigenem Garten haben wir eine zweite Malteserdame dazu genommen. Ein Dreamteam wie es im Buche steht. Sie laufen gemeinsam über Felder und Wälder, verstehen sich prächtig und liegen immer gemeinsam in einem „Nest“ für einen Hund. Beide sind sehr kuschelbedüftig und liegen nach ausgiebigen Spaziergängen gerne zusammen und dösen. Das gekaufte Intelligenzspielzeug erweist sich als nicht maltesertauglich, da sie nach 20 Sekunden raus haben wie es funktioniert und dann wenig Interesse daran haben, weil sie eben auch nicht verfressen sind. Versteckspielchen lieben sie und um einen Plüschelefanten raufen ist auch toll. Kommandos lernen sie ausgesprochen schnell, waren mit 4 Monaten absolut stubenrein und meldeten sich, sobald sie mussten und das Zeitraster noch nicht so ganz passte. Sie folgen uns überall hin. Der absolute Brüller war als einer von uns in der Badewanne lag und die zweite Hündin mit beiden Vorderpfoten am Badewannenrand stand und hinein wollte. Als das nicht schnell genug ging, sprang sie auf den geschlossenen WC-Deckel und von da aus in die Badewanne. Alle beiden lieben das Wasser, keine Pfütze ist zu groß oder tief, kein See zu kalt – Wasser geht immer. Und wenn man sauber nach Hause kommt war der Spaziergang langweilig.
    Fellpflege: Sie sind gewöhnt, dass wir auf jeden Fall die Pfoten sauber machen. Duschen mit klaren Wasser und dann gemütlich im Handtuch trocknen ist kein Problem. Föhnen nur bedingt, das ist von der Tagesform abhängig. Büsten kämmen, Schur und Augenpflege alles kein Problem, da sie von Anfang an daran gewöhnt wurden.
    Dann haben wir einen kleinen Malteserrüden dazu genommen, er fuhr ab der 4. !!!!!! Lebenswoche auf einem LKW mit. Den haben wir erst mal päppeln müssen. Die beiden Damen haben sich sehr um den Rüden gekümmert und nach diversen Tierarztbesuchen (Helio-Bacter-Infektion) ist er jetzt der Prinz im Schloss und der Liebling der beiden Damen. Die erste Hündin ist immer noch Chefin und der Rüde die 2. Garde. Die zweite Hündin ist mit der Rangfolge einverstanden und alle leben in Frieden. Der Rüde lässt sich die Fellpflege nicht so gut gefallen wie die Damen. Beim Tierarzt jedes Mal eine „Nahtoderfahrung“, obwohl es nur eine Wurmkur ist, also nix dramatisches. Er mag das nicht, weil er das eben nicht von klein auf kannte. Ansonsten ist er genauso pflegeleicht wie die Damen und noch ein bisschen kuschelbedürftiger. Alles in allem würden wir sie für nix in der Welt abgeben. Sie empfangen und jedes mal als wären wir jahrelang weggewesen und freuen sich, obwohl wir nur auf der Toilette waren oder Wäsche aufgehangen haben. Sie sind nicht mehr wegzudenken.

    1. Hallo Familienliebe!

      Dein Beitrag hat mich lachen und schmunzeln lassen.

      „Jedesmal eine Nahtoderfahrung, obwohl es nur eine Wurmkur ist.“
      „Wenn man sauber nach Hause kommt, war der Spaziergang langweilig.“

      Ich bin mir 200% sicher, eure Malteser haben mit euch das große Los gezogen und genießen ein tolles Hundeleben. 🙂 So wie du schreibst, solltest du ein Buch veröffentlichen über deine/eure Erfahrungen mit den drei Schätzchen. Die Story aus dem Badezimmer ist auch nicht schlecht 😀 Halte solche Momente unbedingt schriftlich fest. Du wirst später einmal viel Freude daran haben, wenn du die Erlebnisse noch einmal aufleben lässt. Ganz bestimmt.

      Danke für den tollen Beitrag. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen.
      Schönes Wochenende und liebe Grüße,
      Vanessa

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