Malteser Hund Charakter und Wesen


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Der Malteser – liebebedürftiger Zwerg mit unendlicher Treue


Wir kennen den kleinen, weißen Wirbelwind aus den Parks in der Stadt oder sind ihm schon häufig auf Spaziergängen begegnet.

Der zu meist gut gelaunte Malteser liebt das ausgelassene, kurzweilige Spiel im Freien und genießt das Toben mit anderen Vierbeinern und Ausgänge mit Herrchen oder Frauchen in vollen Zügen.

Der Malteser ist ein wahrer Stimmungsaufheller, der seinem Menschen unter allen Umständen gefallen möchte.

Rasseportrait des Maltesers auf einen Blick:

  • Standardisierung: FCI Gruppe 9
  • Geschichte: Ursprung im Mittelmeerraum
  • Typ/Verwendung: Begleit- und Gesellschaftshund, Familienhund
  • Fell: Bodenlang, ohne Unterwolle, in der Farbe reinweiß, sehr pflegeintensiv, haart nicht
  • Größe: Rüden 21-26 cm, Hündinnen 19-23 cm
  • Gewicht: 3-4 kg
  • Lebenserwartung: sehr hoch, etwa 15 Jahre
  • Charakter/Wesen: selbstbewusst, lebhaft, gelehrig, wachsam, sehr spielfreudig
  • Krankheiten: Patella Luxation (genetisch bedingte Knie-Verrenkung) und Augenentzündungen (Siehe Malteser Krankheiten)

Malteser Charakter: Witziger Geselle mit prächtigem Fell

Malteser Charakter Fellpflege
Wer einen schönen Malteser haben möchte, der muss sich an die regelmässige Fellpflege gewöhnen.

Das Fell des Maltesers ist außergewöhnlich schön.

Es schimmert seidig, benötigt jedoch, mitunter nach jedem kurzen Spaziergang, intensive Reinigung und Pflege, um nicht zu verfilzen.

Das glatte und dichte Fell sollte häufig gewaschen und täglich gekämmt und gebürstet werden. Eine Zuwendung, die der Vierbeiner mit unendlicher Treue und engem Anschluss an seine Bezugsperson belohnt.

Das Fell des Maltesers ist bodenlang, ohne Unterwolle und wechselt nicht, so dass sich der von Grund auf liebe, tierische Kamerad hervorragend als Stadt- und Wohnungshund eignet.

Die Funktion als Schoßwärmer war gestern

Lange galt der Malteser, höchstwahrscheinlich eine der ältesten Hunderassen überhaupt, als bloßes Schoßhündchen, dass bereits im Alten Rom und in Griechenland als Accessoires und Schoßwärmer der feinen Damen der Oberschicht diente.

Der edle Malteser war schon damals sehr beliebt und ständiger Begleiter der adligen Gesellschaft, der Kaiser und Könige, der Künstler und Herrschaften, die etwas auf sich hielten.

Hohe Summen wurden für diesen sanften Gefährten bezahlt. In der heutigen Zeit ist die Reduzierung auf das dekorative Dasein des Maltesers, zum Glück für den kleinen Liebling, vorbei.

Er wird als kluger, lehrreicher und durchaus mutiger und unerschrockener Hund gesehen, der kein ausgefeiltes Beschäftigungsangebot, jedoch engsten Kontakt zu seinem Herrn benötigt.

Kurze Spielsequenzen liebt der neugierige Vierbeiner über alles.

Gesellschaftshund mit Intelligenz und Mut

Malteser Wesen
Malteser Weesen: Der Malteser gilt als aufgeweckter, kluger, temperamentvoller, bisweilen frecher und draufgängerischer Begleithund.

Der Malteser, der in die Gruppe der sogenannten Bichon-Rassen (Bichon, französisch: “Schoßhündchen“) eingeordnet wird und als ihr populärster Vertreter gilt, ist diesem Ruf längst entlaufen.

Unter Hundebesitzern und Hundeliebhabern haben sich mittlerweile und glücklicherweise die vielen positiven Eigenschaften des ursprünglich aus dem alten Ägypten oder italienischem Raum stammenden Hundes herumgesprochen.

Der Malteser gilt als aufgeweckter, kluger, temperamentvoller, bisweilen frecher und draufgängerischer Begleithund.

Die Erziehung wird als einfach beschrieben und ist für Anfänger in der Hundehaltung empfohlen.

Da der Malteser gegenüber Fremden, auch bereits flüchtig bekannten Personen, distanziert reagiert und sie häufig mit andauerndem Gebell vertreiben möchte, ist eine sinnvolle und artgerechte Ausbildung und Beschäftigung jedoch ratsam.

Es ist wichtig, den kleinen Hund vom Welpenalter an, an fremde Menschen, neue Situationen und unbekannte, wechselnde Umgebungen zu gewöhnen.

Der Malteser ist von sich überzeugt. Er trägt, trotz geringer Größe, sein Haupt stolz erhoben und möchte auf eigenen Beinen stehen.

Als Anfängerhund bestens geeignet

Malteser Charakter
Malteser Charakter: Wer den hohen Pflegeaufwand des langen Fells nicht scheut, einen engen Kontakt zu seinem Schützling aufbauen und halten möchte und gern spazieren geht, hat mit dem Malteser einen stets fröhlichen und liebenswerten Begleiter.

Da der Hund keinem Hütetrieb nachgeht, keinen ausgeprägten territorialen Anspruch besitzt und kaum Jagdtrieb aufweist, wird er für Anfänger der Hundehaltung ausdrücklich empfohlen.

Wer den hohen Pflegeaufwand des langen Fells nicht scheut, einen engen Kontakt zu seinem Schützling aufbauen und halten möchte und gern spazieren geht, hat mit dem Malteser einen stets fröhlichen und liebenswerten Begleiter.

Besonders ältere Menschen kann er mit seiner lustigen und aufgeweckten Art entzücken und fit und mobil halten. Auch für Alleinstehende mit hoher beruflicher Auslastung kann der Malteser der passende Hund sein.

Entsprechend eingewöhnt ist der charmante Winzling am Arbeitsplatz gut zu integrieren. Das seelische Gleichgewicht des grundsätzlich sanften Tieres hängt vor allem an der innigen und unerschütterlichen Verbindung zu seinem Halter.

Mit dieser Bindung und Beziehung geht die andauernde Gesundheit des Maltesers einher.

Ein besonderer Hund mit starkem Charakter und robuster Gesundheit

Malteser Charakter Wesen
Durch sein tolles Wesen und seinen Charakter versteht sich der Malteser auch gut mit Kindern.

Die Hunderasse der Malteser wird als charakterfest mit großer Persönlichkeit beschrieben. Bei guter Sozialisierung ist er ein idealer Familienhund, der sich in der Regel auch mit kleinen Kindern gut verträgt.

Das Spielen und Tollen mit Kindern sollte jedoch, wie bei allen anderen Hunden, von Erwachsenen begleitet und beaufsichtigt werden. Neben der intensiven Fellpflege, der Säuberung des Bartes nach Mahlzeiten und der regelmäßigen Reinigung der Augen und der Afterregion des Tieres sind einzelne Auffälligkeiten bekannt.

Diesen rassetypischen Dispositionen kann durch regelmäßige Tierarztbesuche und fachliche Anleitung jedoch häufig sehr erfolgreich vorgebeugt werden. Die Patella Luxation, eine angeborene Kniescheiben-Verrenkung vor allem bei kleinen Hunden, kann durch die Vermeidung von Übergewicht stark abgeschwächt werden.

Vorkommende Augenprobleme und Entzündungen der Augen, die durch Reizungen entstehen, sind durch regelmäßigen Fellschnitt gut vermeidbar.

Insgesamt gilt der Malteser als gesunde und robuste Hunderasse, die bei einer Lebenserwartung von ungefähr 15 Jahren, bis ins hohe Alter agil und verspielt bleibt und selten Langeweile aufkommen lässt.

Einmal ein Malteser, immer ein Malteser

Malteser Charakter
Der tolle Charakter des Malteser hat schon viele Hundebesitzer überzeugt und sie zu echten Malteser Fans gemacht!

Der Vertreter einer der kleinsten Hunderassen der Welt erobert im Sturm unser Herz, im wahrsten Sinn des Wortes.

Sein vorwitziger, gut gelaunter Charakter, seine großen, dunklen Augen und das feine, schneeweiße Fell wecken Urinstinkte in uns.

Der turbulente und muntere Hausgenosse verändert, einmal dort angekommen, unser Leben komplett. Er folgt uns treu, auf Schritt und Tritt, möchte geliebt, geachtet und gepflegt werden.

Lassen wir uns mit Herz und Verstand auf diesen wunderbaren Hund ein, wird er über viele Jahre zu uns stehen und seinen Teil zu unserer Gesundheit, seelischem Wohlbefinden und nicht zuletzt zu unserem Glück beitragen.

Was ist für Sie das typische eines Maltesers? Bitte beschreiben Sie das Wesen und den Charakter von Ihrem Hund! Wie heißt er? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!


13 Gedanken zu „Malteser Hund Charakter und Wesen

  1. Wir besitzen gleich zwei solcher wunderschönen Hundedamen. Beide kamen 2015 zu uns. Kira, 12 Jahre alt und reinrassig ist ein Scheidungsopfer und kam im Mai zu uns. Obwohl sie solange eine andere Familie hatte, ist sie uns ganz schnell nah gekommen. Weil wir ihr Gesellschaft bieten wollten, kam im Juli Toska, damals geschätzt 6 Jahre alt und vermutlich ein Malteser-Westie-Mix, zu uns. Schwerst traumatisiert, übel riechend, verfilzt und mit Angst vor Allem und Jeden, haben wir mittlerweile – auch mit großer Hilfe und Unterstützung von Kira – eine ruhige, freundliche Hündin an unserer Seite. Beide Mädels sind so gegensätzlich und doch ein Dream-Team. Wir möchten Sie nicht mehr missen. Im Mai diesen Jahres sind wir mit den beiden nach Österreich in den Urlaub gefahren. Die beiden sind so herrlich unkompliziert und doch jede für sich eine eigene kleine Persönlichkeit. Wir lieben die beiden sehr und tun alles dafür, dass es ihnen an nichts mangelt, sie lange gesund und fit bleiben und uralt werden. Wir sind der Meinung: Einmal Malteser – immer Malteser 🐶🐶

  2. Den Charakter und das Wesen eines Maltesers kann man nicht in Worte fassen. Man muss diese Hunde erleben. Aufgeweckt, intelligent und gesellig. Ein Malteser möchte immer gefallen und unterhält gerne seine Umgebung. Insbesondere die amerikanisch-koreanische Züchtungen sind so süß.

  3. Hallo liebe Malteserbesitzer,
    wir haben drei eigene Malteser und Wochentags noch zwei im Hundekindergarten wie meine Frau und ich immer lachend sagen.2010 haben wir unsere Julie ins Haus geholt.2013 meinte meine Frau sie bräuchte noch Gesellschaft und dann kam Mailie.Nun 2016 im Februar wurde Mailie durch den Malteser einer Freundin gedeckt und bekam im April dann Nachwuchs.Zwei Weibchen und einen Rüden.Geburt problemlos daheim.Die drei kleinen Lilly,Kira und Farlow waren einfach zu süss als das wir sie hergeben konnten.So haben unsere beiden erwachsenen Töchter jeweils ein Weibchen übernommen und Farlow blieb bei uns.Er hat sich absolut integriet ins Team und wir liiiiieeeeben unseren Hundehaufen.Lilly und Kira werden morgens gebracht und abends abgeholt.Und keiner möchte diese “Bande”vermissen,sie bereichern unser Leben in jeder Hinsicht und es ist ein Schauspiel wenn einer heimkommt und von 5 Maltesern begrüsst werden.

  4. Vor 6 Wochen bekam ich einen etwa 10 Jahre alten Malteser als kurzzeitigen Pflegehund. Nun schaut es so aus, als ob er bis zum Ende bei mir bleibt. Er war nicht erzogen, kannte Gassigehen nur zum Geschäft verrichten. Nach 3 Tagen wurde er kaum wieder erkannt, weil er sich schon ziemlich gut benehmen konnte. Inzwischen ist er ein liebenswerter, lustiger Bursche. Da er mit seinem Frauchen bisher fast ausschliesslich in der Wohnung lebte, fühlt er sich bei mir und meinem Shih Tzu sehr wohl. Allerdings hat er in den ersten Tagen sowohl mich (beim Bürsten) und meinen Hund (im Vorbeigehen?) empfindlich gebissen. Ich habe das Gefühl, dass er ganz erstaunt ist, dass er auch dann nicht geschlagen wird. Noch mehr als Leckerlies liebt er das Lob.
    Er hat seine Aufmerksamkeit sofort auf mich konzentriert. Wenn ich ihn mal nicht mitnehmen kann, darf er zur Nachbarin, kein Problem.
    Sein Frauchen besucht er alle paar Tage, freut sich, geht trotzdem wieder gern zu mir. Als erstes besucht er nach der Begrüssung mit mir meinen Hund. Die Begrüssung der beiden ist goldig. Kurz darauf knurrt er wie gewohnt meinen an, wenn meiner auch nur an ihm vorbei geht. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich das gibt.
    Ich bereue nicht, dass ich mich seiner erbarmt und ihm das Tierheim erspart habe.

  5. Ich habe zwei Malteser. Das alte Mädel ist eine Scheidungsweise und ich habe sie verfilzt vor 9 Jahren zu mir genommen. Leider hat sie ihre 6 Jahre dort als Schoßhündchen gelebt und nichts gelernt. Nun kann sie zwar ohne Leine im Park laufen aber Alles wird ausgebellt. Meine Kleine ist jetzt drei Jahre alt. Ein echter Schatz. Mantrailing ist ihr absoluter Lieblingssport. Mit Obedienc hat sie sich noch nicht angefeundet. Ein Leben ohne Malti’s? Nicht vorstellbar.

  6. Hallo ihr lieben 🙂
    unsere Mia ist nun fast 7 Monate alt, wir haben sie mit 10 Wochen bekommen. Seit sie bei uns ist hat sie unsere Welt verändert, sie gibt einem so viel liebe und Geborgenheit. Wir lieben sie sehr. Sie ist sehr verspielt, kann aber auch ruhig mit sich selbst spielen oder sie schläft.

    Gestern hat sie nach dem laufen, plötzlich gehumpelt, wir sind sofort zum Tierarzt und leider hat ihre Kniescheibe was, sie springt immer wieder raus. Lt. Tierärztin grad 3. Sie meinte es kann sich noch verwachsen ansonsten muss man über eine op nach denken.. 🙁 wir machen uns nun große Sorgen! Hat wer Erfahrungen? Ich habe gestern mal gegoogelt Grünlippenmuschelextrakt soll helfen, das möchten wir morgen besorgen. Was mit Physiotherapie?
    Ich hoffe sehr das ihr Tipps habt.

    Lg Lia

    1. Liebe Lia,
      wir haben auch 2 kleine Wirbelwinde, die wir über alles lieben! Unser “Erstgeborener” heißt Rambo, macht seinem Namen alle Ehre und wird im Sommer 13 Jahre alt. Vor 5,5 Jahren hat er einen Kumpel bekommen – Rocky war damals etwas 1,5 Jahre alt. Die beiden spielen und toben miteinander, dass es eine echte Freude ist, den beiden zu zusehen! Unsere Mieze (15 Jahre alt) ist als ältestes 4-beiniges Familienmitglied voll integriert. Da wird zusammen gekuschelt, geschmust, spazieren gegangen und gespielt. Leider hat unser Rambo auch Probleme mit der Kniescheibe und wir waren schon mal kurz davor, ihn operieren zu lassen. Mitten beim Toben mit Rocky ist ihm das Kniegelenk “rausgesprungen” und er hat fürchterlich gequietscht und dann gehumpelt. Ein umsichtiger Tierarzt hat uns aber geraten, wir sollten mal etwas abwarten, ihn keine Treppen steigen lassen, nur kurze Spaziergänge, nicht toben… Es war wie Flöhe hüten – die Hölle! Aber letztlich: keine OP! Es passiert zwar immer wieder mal alle paar Monate, scheint aber nicht sooo schlimm für ihn zu sein und es renkt sich auch immer wieder selbst ein. Letztlich würde ich den Tierarzt um Rat fragen – und beobachten, wie es dem Fellknäuel geht! Wenn das Humpeln schnell wieder nachlässt bzw. besser wird, kann man dem Tierchen die Prozedur einer OP vielleicht auch ersparen! Physio kann da wohl nicht wirklich helfen, da die Bänder wohl nicht stark genug sind; Muschelkalk haben wir auch als Ergänzungsfutter gegeben. Tatsächlich haben wir aber kaum einen Unterschied gemerkt. Ich würde auf alle Fälle warten, aber genau beobachten. Und Treppen ein wenig meiden – wenn dies geht. Alles Gute!
      LG
      Petra

  7. Meine Sissy ist bald 6 Jahre alt. Die ersten 3 Jahre ihres Lebens musste sie leider als Handtaschen-Hund verbringen bevor die Besitzer realisiert haben, dass sie weder Zeit noch Lust haben für sie und sie verkauft haben. Seit sie bei mir ist, ist sie ein richtiger Hund geworden, sie hat zu Hause kein Hundeklo mehr und weiss, dass das Geschäftchen draussen gemacht wird, sie hat innert kürzester Zeit die wichtigsten Befehle gelernt und wartet, wenn sie nass ist, von sich aus vor der Wohnungstür bis ich ihr die Pfoten getrocknet habe.
    Leider ist sie aber durch ihre Vergangenheit miserabel sozialisiert, daher muss ich beim Zusammentreffen mit anderen Hunden immer aufpassen (wenn sie zB angeknurrt wird, missversteht sie das als Spielaufforderung). Sissy teilt mit was sie möchte, ob sie gestreichelt werden oder einfach ihre Ruhe haben will. Da sie eine Futtermittelallergie hat, hat sie mir schon eine Menge Tierarztkosten verursacht … aber es hat sich gelohnt, seit wir davon wissen und ihr entsprechendes Futter geben, ist sie einfach nur noch zufrieden und lieb. Vor allem bellt Sissy praktisch nie; nur wenn sie meine Aufmerksamkeit einfordert und denkt sie bekommt sie zu wenig oder wenn sie sich erschrickt. Also eigentlich der perfekte Hund. Zwischenzeitlich hat sie auch Freude an langen Spaziergängen. Regen allerdings hasst sie, da sind wir immer ruckzuck wieder zu Hause – kommt mir auch entgegen 🙂
    Sissy ist für mich ein absoluter Glücksfall und ich liebe diesen Hund über alles. Ihr Charakter ist so liebenswert und auch wenn sie mit ihren Sozialverhalten anderen Hunden gegenüber nicht immer einfach ist und sie nie gelernt hat, zu spielen (darin findet sie auch heute noch keinen Sinn), ist sie für mich der perfekte Begleiter – auch wenn ich von den Grosshundehaltern immer leicht belächelt werde.
    Ich kann mit ihr problemlos auf Europaflüge, die Zeit im Flugzeug nimmt sie gelassener als ich. Im Büro liegt sie einfach ruhig unter dem Tisch und auch wenn ich mal kurz einen Kaffee hole, bleibt sie einfach wo sie ist.

    Ach, ich könnte ewig weiterschreiben … 🙂

  8. Hallo, ich habe einen Mix aus Malteser-Cairn Terrier im Dez. 2016 als meinen ständige Begleitung. Prinzessin – Ida – benimmt sich wirklich so… aber sowas von lieb und Zuckersüss. Sie sieht aus wie der Cairn-Terrier aber der Charackter wie der Malteser. Seit 3 Wochen gehört noch ein Malteser – Chihuahua Rüde zu uns und er zeigt das gleiche Verhalten. Prinz – Aron – ist genauso wie Ida,einfach nur Zuckersüss. Ida ist selbst erst 7,5 Monate,aber sie zeigt ihm alles und die beiden sind ein Herz und eine Seele…einfach ein Traum… verstehen sich super mit anderen Hunden,erst etwas ängstlich, dann aber vollgas… Mein Enkelkind ist 5 Wochen jung und sie wird von Ida beschützt,wenn die kleine schreit ist Ida sofort da und tröstet sie, ist einfach nur erstaunlich wie sie mit ihrem Alter schon ist… beides ideale Begleiter… vor 3 Jahren musste ich meinen Dobermann erlösen – Krebs – war schon hart,aber ohne Hund geht es nun mal nicht.Da mein Rücken wegen eines Autounfalls kaputt ist,sind diese beiden der beste Therapeut für mich… Manuela….

  9. Mein Malteser ist der liebrnseurdigste Hund von all meinen Hunden die ich bisher hatte. Er ist verspielt und sehr wachsam. Ich möchte ihn nicht mehr missen.

  10. Hallo
    wir haben seit letzten Samstag einen Malteser-Biewer Mix “Schlamper”
    obwohl ich immer gegen einen Hund war und Angst hatte vor Hunden habe ich mich gemeinsam mit meiner Tochter für ihn entschieden. Ich liebe ihn er folgt mir egal wohin ich geh und wenn ich mal zur … muss bleibt er vorne dran sitzen. Er hört auf mich ohne wenn und aber. Allerdings bellt er extrem. Von den Leuten wo wir ihn her haben da hätte er alles vollgepinkelt von dem 10Monaten alten Baby. Naja bei uns hat er es einmal gemacht und das wars.
    Er geht mit meiner Tochter Gassi läuft schön neben ihr

  11. Unsere sehr kleine Malteserhündin kam mit 11 Wochen zu uns – ausgesucht hat quasi sie uns, von den vier Welpen ging sie immer wieder auf uns zu und schaute uns in die Augen, da war´s um uns geschehen. Wir hatten lange gezögert, ob wir es wagen sollten, zu unserem 14 Jahre alten, mit anderen Hunden sehr dominanten und wilden Jack-Russell-Terrierrüden so eine kleine, zarte Hundedame zu gesellen, aber unsere Tierärztin machte uns Mut, dass das gut gehen wird. Und schon die erste Begegnung beider war bemerkenswert: Nach intensivem Beschnüffeln stupste unser Terrier den kleinen Welpen mit der Pfote an und die Kleine fiel prompt um – da fuhr er erschrocken und bedröppelt zurück, als ob er ein schlechtes Gweissen hätte und seitdem behandelte er sie mit Samtpfoten. Sie hat ihn von Anfang an vergöttert und uns mit dazu. Alles hat sie von dem “großen Bruder” gelernt und nachgeahmt – sogar wie ein Rüde versucht sie, beim Pieseln das Bein zu heben und markiert überall wie er – zum Wegschmeißen sieht das aus! Er beschützte den Welpen wie seinen Aufapfel – doch als sie groß genug war, kehrte sich das um, sie hat das Kommando übernommen und unser Terrier unterwirft sich ihr völlig. Inzwischen müssen wir ihn vor ihr schützen, wenn sie zu übermütig wird im Spiel und ihn nervt oder ihm wehtut – er knurrt nicht einmal und versucht nur, zu fliehen. Unser Malteserchen ist extrem verschmust und anhänglich, sie sucht ständig innigsten Körperkontakt, so nah wie es nur geht, bei ihrem “Bruder” oder bei uns. Sie ist immer freundlich, gut gelaunt, sanft, neugierig, aber auch frech, wild und draufgängerisch im Spiel, das am liebsten mit Kuscheln endet. Lange Spaziergänge liebt sie über alles, man kann sie anders als unseren Jagdhund überall ohne Leine laufen lassen, weder jagt sie noch rennt sie davon. Sie tobt gerne mit anderen Hunden herum, auch Großen, dabei springt sie wie ein durchgedrehtes Känguruh in hohen Sätzen herum und erzeugt bei allen Spaziergängern stets Lacher und gute Laune – nur eine riesige Dogge flößte ihr dann doch zu viel Repekt ein. Unsere Tochter bringt ihr viele Kunststücke bei. Abends wacht sie immer beim Kind, bis dieses eingeschlafen ist, dann kommt sie zu uns. Und sie ist ein aufmerksamer Wachhund, schon als sie noch klein war, stellte sie sich mal schützend und knurrend vor mich, als sie meinen nach Hause kommenden Mann noch nicht gleich erkannte, das wirkte sehr drollig. Ein so süßer, lieber, treuer Kuschelhund, gleichzeitig so unerschrocken, lauffreudig, dreist und lernwillig, immer lustig und ganz eng auf uns bezogen ist einfach ein Traum von einem Hund. Etwas zurückhaltend ist sie zu Besuchern und Fremden, Nässe und Wasser generell hasst sie leidenschaftlich. Unser Malteserchen kann zwar gut alleine bleiben (also ohne Gebelle), mag das aber ausgesprochen ungern. Wir halten das Fell kurz (sie haart gar nicht) und dadurch hechelt der Hund kaum und lässt sich gut pflegen, die Zähne müssen gründlich sauber gehalten werden. Unsere Kleine fordert ausgesprochen viel Zuwendung, Ansprache und Nähe ein und kaum weniger Beschäftigung und ausgedehnte Spaziergänge wie unser Terrier. Als mal mehrere Tage lang wenig Zeit war und auch der Auslauf bescheidener ausfiel, verweigerte sie konsequent das Fressen. Es war gefühlt eine kuriose Mischung aus Depri und Diva, schon etwas typisch für die Rasse. Sie ist natürlich trotzdem sehr leicht zu führen und zu erziehen, das ist gar kein Vergleich, das lief im Vergleich zum hyperaktiven Jackie quasi von alleine. Wegen ihrer sehr starken Bindung zu uns und in solcher Ausschließlichkeit eben nur zu uns würden wir sie allerdings nicht länger als wenige Stunden in einer Fremdbetreuung lassen, auch nicht beide Hunde zusammen. Mit dem Terrier war das nie ein Problem, obwohl der auch seine sehr sensiblen Seiten hat, aber der ist einfach selbstständiger und kein Hund, der trotz solider Bindung ständig an uns klebt wie sie (was ja auch sehr angenehm ist) – damit muss man wohl rechnen bei Maltesern. Und auch bei so kleinen Hunden ist es wichtig, sie als Welpen gut zu sozialisieren in Welpenspielgruppen, damit sie keine Angstkläffer oder -Beißer werden, wie wir sie leider in Begegnungen mit anderen kleinen Artgenossen sehr oft enttäuscht erleben. Fest steht: Es wird auf lange Sicht nicht unser einziges Malteserchen bleiben!

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